Warum ist die Kfz-Haftpflicht Pflicht?

Die Kfz-Haftpflichtversicherung ist eine gesetzlich vorgeschriebene Pflichtversicherung, die die Kosten für Personen-, Sach- und Vermögensschäden im Straßenverkehr deckt. Außerdem kommt sie bis zur vereinbarten Deckungssumme für die Schadensersatzansprüche auf, die Dritte an den Versicherungsnehmer stellen. Diese Schadensersatzansprüche können beispielsweise von einem Verkehrunfall herrühren, für den der Versicherungsnehmer selbst verantwortlich ist oder für den er verschuldensunabhängig haften muss. Doch warum ist die Kfz-Haftpflicht im Vergleich zur freiwilligen Privathaftpflicht eine Pflichtversicherung?

Ein Blick auf die Verkehrsstatistik zeigt warum. Denn das Schadensrisiko für andere Personen und deren Eigentum ist im Straßenverkehr durch den Betrieb eines Kraftfahrzeuges enorm hoch. Verkehrsunfälle mit Personen-, Sach- und Vermögensschäden können schnell in die Hunderttausende oder Millionen gehen. Die Kfz-Haftpflicht ist Pflicht, damit in solchen Fällen die wirtschaftliche Existenz des Versicherungsnehmers gesichert bleibt und Geschädigte die ihnen zustehenden Schadensersatzleistungen garantiert erhalten. Ohne den Nachweis einer Kfz-Haftpflicht kann man sein Fahrzeug daher nicht zulassen.