Bauherrenhaftpflichtversicherung

Jeder Bauherr hat seine Baustelle ordnungsgemäß zu sichern, die Bauherrenhaftpflicht schafft dafür eine sichere Grundlage. Bauherrenhaftpflicht besteht grundsätzlich für jeden Bauwilligen, der es schafft durch sein Vorhaben eine Gefahrenquelle für sich, und seine Umwelt darzustellen. Entstehen dritten Schäden durch das Bauvorhaben, so kann der Bauherr dafür die Konsequenzen tragen. Auch dann, wenn der Bauherr sachverständige Personen wie Handwerker, Architekten oder Unternehmer beauftragt hat, und die zu Schaden auf der Baustelle gekommen sind.

Folgende Schäden sind in der Bauherrenhaftpflichtversicherung versichert:

  • Schäden, die von Handwerkern verursacht werden, die am Bau beschäftigt sind.
  • Schäden, die während der Ausführung der Bautätigkeit verursacht werden.
  • Einsatz von Baumaschinen.
  • Schäden, die auf Planung oder Bauleitung des Versicherungsnehmers zurückzuführen sind.

Geschädigte Bauleitungen können ebenfalls hohe Schadenforderungen mit sich ziehen. Zu Erdleitungen gehören, Kabel, Kanäle, Wasserleitungen oder Gasrohre. Für dieses Risiko besteht mit der Bauherrenhaftpflicht ebenfalls voller Versicherungsschutz.
Allerdings müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:

  • Schriftliche Auskünfte müssen eingeholt werden, ob und wo die Leitungen verlaufen. (Schachtplan- bzw. Schachtschein)
  • Der Beginn der Arbeiten muss bei den zuständigen Stellen rechtzeitig angemeldet werden, sodass rechtzeitig Hilfs- und Sicherungsmaßnahmen ergriffen werden können.

Die Bauherrenhaftpflichtversicherung schützt den Bauherrn während des ganzen Bauprojekts, vor möglichen Ansprüchen Dritter, wenn ein Schaden durch das Bauvorhaben verursacht worden ist. Beispielsweise dann, wenn eine Grube unzureichend gesichert wurde und jemand hineingefallen ist. Auch ein unverputztes Haus, in das schon eingezogen wurde, ist noch eine Baustelle. In den meisten Fällen ist die Police auf 2 Jahre beschränkt. Sobald erkennbar ist, dass sich die Bauzeit verlängert, so sollte der Versicherungsgeber darüber informiert werden und mit ihr eine Verlängerungsprämie ausgehandelt werden. Nach der Fertigstellung des Hauses sollte ein anderes Haftpflichtversicherungsmodell gewählt werden, um optimalen Schutz und optimale Sicherheit zu gewährleisten.

Was tut die Bauherrenhaftpflichtversicherung?

  • Prüfung der Frage, ob und in welcher Höhe eine Schadenersatzpflicht besteht?
  • Regulierung von berechtigten Schadenersatzforderungen
  • Abwehr von unberechtigten Schadenersatzansprüchen.
  • Im Falle eines Rechtsstreites werden die Prozess- und Anwaltskosten übernommen.

Tipp: Wichtig ist es, die Versicherungssumme nicht zu niedrig zu wählen, damit der Versicherungsnehmer im Schadenfall optimal abgesichert ist. Die Deckungssumme sollte hier mindestens bei 3 Mio. EUR liegen. Hier bieten einige Versicherer auch die Bausumme als Richtwert an. Die Höhe des Zahlungsbeitrages der Bauherrenhaftpflichtversicherung setzt sich in erster Linie aus der gewählten Deckungssumme, der Bauzeit und der Baufläche zusammen. Auch die Anzahl, der beschäftigten Personen kann eine Rolle spielen, denn je mehr Personen auf der Baustelle beschäftigt sind, desto höher ist das Risiko eines möglichen Unfalls.

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